Wozu brauche ich eine Hundebox?

Die Hundebox kann auch eine Ruheplatz sein

In vielen Ratgebern und Foren rund ums Thema Hund wird immer wieder dazu geraten, eine Hundebox anzuschaffen. Doch warum sollte man solche Boxen kaufen? Welche Gründe sprechen dafür? Die Antworten auf diese Fragen sind zahlreich. Die wichtigsten Gründe für Hundeboxen möchten wir hier vorstellen. Vorweg ist es jedoch wichtig zu sagen, dass man eine Hundebox keinesfalls als Gefängnis für einen Hund ansehen sollte. Für uns Menschen ist es natürlich keine schöne Vorstellung, in einem Käfig zu sitzen. Für Hunde kann das jedoch ganz anders aussehen. Wurden sie langsam und einfühlsam an die die Box gewöhnt, ist es für sie ein toller Rückzugsort, der ihnen Ruhe und Sicherheit gibt. Sie fühlen sich dann einfach wohl und keinesfalls ihrer Freiheit beraubt.

Hundeboxen sind Ruheplätze

Dieser Ruheplatz ist auch schon eins der wichtigsten Argumente, die für eine Hundebox sprechen. Im Trubel des Alltags ist es auch für einen Hund nicht immer einfach, mal abzuschalten und zur Ruhe zu kommen. Hat er eine Box, kann er sich von seiner Umgebung ein wenig abschotten und sie als Rückzugsort nutzen. Ideal ist es, wenn der Hund schon im Welpenalter an die Box gewöhnt wurde und damit auch früh gelernt hat, das Ruhezeiten wichtig für ihn sind.

Auch in der Nacht sind Hundeboxen tolle Schlafplätze. Bei Welpen hat man den Vorteil, dass man sie darin neben dem eigenen Bett schlafen lassen kann und somit einen großen Schritt in Richtung Stubenreinheit in der Nacht macht. Durch die Box kann der Welpe nicht irgendwo in der Wohnung sein Geschäft erledigen, sondern muss sich bemerkbar machen. Das passiert schon allein aus dem Grund, dass kein Hund gern sein eigenes Bett beschmutzt. So meldet sich der Welpe, als Mensch kann man dann gleich mit ihm raus gehen und es gibt am Morgen keine unliebsamen Überraschungen.

Hundeboxen sind ideal für den Transport

Aber nicht nur als Rückzugsort und Schlafplatz leisten Boxen gute Dienste. Auch Hundetransportboxen haben schon so manchem Hundehalter das Leben einfacher gemacht. Hundeboxen fürs Auto sollten beispielsweise bei jedem Hundehalter ganz oben auf der Einkaufsliste stehen. Aber auch eine Hundetransportbox, in der man den Hund im Krankheitsfall schnell und sicher zur Tierklinik bringen kann oder nach einer Operation wieder nach Hause holt, macht das Leben oft um vieles einfacher. Denn gerade kranke oder verletzte Hunde kann man oftmals nicht einfach auf dem Arm tragen bzw. möchten sie sich dann gar nicht anfassen lassen.

Der TSC Schweiz hat einen Test gemacht und diverse Mängel in der Verarbeitung mancher Hundeboxen aufgedeckt.

Hundebox nie als Bestrafung einsetzen

Damit alle positiven Aspekte einer Hundebox zum Tragen kommen, ist neben der behutsamen Gewöhnung vor allem eins sehr wichtig: Der Hund darf nie das Gefühl haben, dass er bestraft wird, wenn er in die Box gehen muss. Die Hundeboxen sollten ausschließlich positive Gefühle in dem Vierbeiner hervorrufen, ansonsten wird er sie nicht mehr annehmen, sich weigern sie zu nutzen und wird er trotzdem hinein gesetzt, leidet er extrem.

Wer braucht eine Hundebox?

Bildcredits: Titelbild von RogerioAndrade